Die IAA TRANSPORTATION zeigte sich für ein Insider unter dem Motto „We Deliver“ (Wir Liefern) das wieder ohne den BKF vorher mit einzubeziehen. Somit präsentierten sich die Aussteller dort alle mit digitalen und klimaneutralen Mobilitätslösungen für die Zukunft vom gewerbliche Güterkraftverkehr. Die größte internationale Nfz-Ausstellung mit 1.589 Aussteller aus 46 Staaten mehr als 150 Weltpremieren und Neuheiten, war fast in der Vormacht der Asiaten, die in vielen sehr wichtigen Sparten extrem initiativer sind. Zum Auftakt fordert die Nfz-Industrie mehr Tempo von der Politik bei Infrastruktur und bei den Rahmenbedingungen für die klimaneutrale Mobilität. Digitale Rückspiegel und neue Fahrerassistenzsysteme gehörten zu den wichtigsten Neuerungen, neben den eLKW, die auf der IAA 2026 vorgestellt wurden.
Drei Themen die für einem BKF im Vordergrund stehen (sollten):
1. eLKW,
2. Fahrerhaus,
3. Digital,
1. eLKW
Lithium-Ionen-Akkus (negativ)
1. LKW mit Lithium-Batterien rechnen sich nur nicht, weil sie 3x so teuer sind, denn sie könnten beim Unfall auch schnell brennen und sind sehr schlecht zu löschen.
2. Die Versorgung mit strategischen Rohstoffen wie Lithium, Kobalt, Nickel, Magan zu sichern, muss sofort beendet werden, da es u. a. Kinderarbeit in Kongo für das Kobalt und große Zerstörung der Umwelt in Chile sehr menschenverachtend ist, was zu Konflikten in der Atacama-Region führt.
Methanol-Wasserstoff-Brennstoffzelle
(positiv)
Natrium-Ionen-Akkus
(positiv)
Die
Natrium-Ionen-Akkus kommen ab 2025 hauptsächlich von CATL aus China,
während Hersteller in der EU versuchen strategische Rohstoffe wie
Lithium, Kobalt, Nickel zu sichern. In China kommt man ganz
ohne sie aus, was den Akku gleichzeitig viel umweltfreundlicher
macht. Die Natrium-Ionen-Batterien können mit normalem Kochsalz
hergestellt werden, das aus Natrium und Chlorid besteht (NaCI), das
heißt ohne Nikel, Lithium, Kobalt. Durch ihre höhere
Temperaturbeständigkeit noch dichter gepackt werden und benötigen
weniger Kühlung. Die Produktion dieser Akku-Technologie ist ohne
jede Einschränkung durch Verfügbarkeit von Rohstoffen in praktisch
beliebigen Mengen möglich und bedeutet niedrige Preise, sowie sind
auch zu 100 % zu recyceln. Am 28.01.2026 wurde von INGENIEURE.de
mitgeteilt, dass "Deutsche Natrium-Batterien" die
Rekordeffizienz von 18 auf 82 % erzielen. Die Volta
Foundation hatte Anfang 2026 ihren Batteriebericht für 2025
mit 750 Seiten inkl. allen Daten sowie Arbeiten von 120
Batterieexperten von über 90 Institutionen veröffentlicht. Der
Bericht umfasst die globale Batterieindustrie in allen Bereichen bis
zur Produktion, sowie Forschung und Entwicklung. In
China
hatte
der größte Akku-Hersteller CATL,
die erste Generation seiner Natrium-Ionen-Akkus
schon vor vielen Jahren offiziell vorgestellt. Die Akku-Zellen der
ersten Generation CATL in China erreichen 160 Wh/kg (Wattstunden pro
Kilogramm) und benutzen eine Kathode aus Preußisch Weiß, also
vollständig mit Natrium versetztem Preußisch Blau, denn es ist ein
äußerst kostengünstiges und umweltfreundliches Material. CATL
in China hatte ab dem Jahr 2023 mit der Massen-Serien-Produktion
begonnen und stellte nun sogar bis zu 1.000 km in Aussicht. Die großen
Nfz-Hersteller in der EU haben dagegen noch nicht einmal etwas vergleichbaren als Massenprodukt im Angebot. Kfz-Batterien
aus Natrium-Ionen-Akku
möglich, denn mehrere Akku-Unternehmen in der EU sind seit dem Jahr
2025 an der Entwicklung und Produktion von Natrium-Ionen-Akkus
beteiligt, wobei einige Hersteller derzeit in die industrielle
Fertigung einsteigen und andere bereits Proto-Typen oder Pilot-Serien
herstellen, wo im Rahmen der EU-Projekte zum Beispiel Firmen wie
NAIMA, GESTAMP, SOLVAY, UMICORE und Forschungseinrichtungen beteiligt
sind. Wichtigste Hersteller und Initiativen für Natrium-Ionen-Akkus
sind auch Moll (DE), Altris AB (SE), TIAMAT SAS (FR), Faradion Ltd.
(UK), Northvolt (SE), Clarios (DE/US) und treiben die Entwicklung von
Natrium-Ionen-Batterien
im EU-Raum maßgeblich voran.
Ammoniak
mit Brennstoffzelle
(positiv)
„Abgesehen von seiner unglaublichen Energiedichte und seiner flüssigen Phase bei Umgebungs- Temperatur ist Ammoniak ein hervorragender Kraftstoff für eine schnelle Dekarbonisierung des Schwerverkehrs, da es weltweit verfügbar ist und die Infrastruktur bereits vorhanden ist“
Der Stoff: Ammoniak ist einer der meistproduzierten Chemikalien und Grundstoffe für Produktion aller weiteren Stickstoffverbindungen. Ammoniak entsteht bspw. bei der Zersetzung von abgestorbenen Pflanzen und tierischen Exkrementen. Hocheffizient kann nun aus Ammoniak auch Wasserstoff hergestellt werden, um nutzbare Energie zu erzeugen. Der Stoff lässt sich zudem besser speichern als Wasserstoff und muss auf minus 33 Grad Celsius gekühlt werden, damit er flüssig wird. Alternativ kann er auch komprimiert werden. Bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius reichen 9 bar, damit Ammoniak flüssig wird und ist eine sehr häufig genutzte Chemikalie, u.a. wichtiger Bestandteil von Düngemitteln. Es gibt also eine entsprechende Industrie, ebenso wie die nötige Infrastruktur wie Tankstellen. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und vom Zentrum für Brennstoffzellen-Technik GmbH (ZBT), entwickelten dafür eine innovative Anlage: Ammoniak-Cracker. Es gibt jetzt auch mit Ammoniak eine Energieversorgung, die ohne CO₂, als ein vielversprechendes für eine nachhaltiges Produkt mit kohlenstofffreier Energieversorgung möglich ist. Bei Bedarf kann flüssiges Ammoniak mithilfe des Crackers wieder in seine Bestandteile Wasserstoff und Stickstoff zerlegt werden. Das so erzeugte Gas setzt eine Brennstoffzelle in elektrische Energie um, als Abgas bilden sich wiederum nur Wasser, Stickstoff und Sauerstoff und kann den Diesel-Motor ersetzen. Ammoniak hat hohe Energiedichte, ist gut transportierbar und einfach speicherbar. Entstehendes Distickstoffmonoxid muss durch spezielle Reinigungssystem eliminiert werden.
Der Zuwachs von 50 cm in der Innenlänge beim 90 cm Bett (!) – je nach Sitzeinstellung – ist auf die 240 cm (gemessen von Pedalen bis zur Rückwand) sicherlich genug. Das neue im Frühjahr 2026 vorgestellte Fahrerhaus als Scania Longline „28“ Fahrerhaus, hat im Moment laut Scania nur in limitierter Stückzahl von 25 LKW. Es gibt demnächst auch noch eine Fahrerhaus-Außenlänge ca. 3,10 m, wobei es eigentlich bis zu 3,25 m Fahrerhauslänge möglich wäre, um damit trotz runden Vorbau noch ca. 0,50 m mehr an Länge in der Innen-Fläche mind. bis zu 5,25 m² Ruheraum zu erreichen.
Die gesunden, sicheren und menschen-würdigen Arbeitsbedingungen sind derzeit beweisbar im Fahrerhaus bei allen Nfz-Herstellern bisher nicht gegeben gewesen, denn ein menschengerechter Arbeits- und Ruheraum im Fahrerhaus, ist nicht vorhanden. Somit kann bisher nicht von anspruchsberechtigten und erforderlichen „menschengerechten und angemessenen Arbeitsbedingungen“ berufs-bedingt gesprochen werden, die der BKF während seinem verantwortlichen „Dienst am LKW-Steuer“, die er natürlich auch für die Verkehrssicherheit braucht. Mit einem 5,25 m² Ruheraum Fahrerhaus „könnte“ der „Dienst am Steuer“ gewinnbringend ausführt werden.
Bis zum Jahr 2026 wurde innerhalb von Europa trotzdem dieser Fahrerhaus-Arbeitsplatz auf einen serienmäßigen notwendigen Bedarf ausgelegt und von der verladenen Wirtschaft und Industrie nur auf ein leistungsbezogenen kurzes Transport-Abteil entwickelt, gefördert und gebaut.
Andere LKW-Hersteller in den USA, hatten schon immer so ein 6 qm Fahrerhaus als Ruheraum eingesetzt. sowie auf dem Bild könnte es demnächst auch im Scania Longline 28 oder 31 aussehen.
Natürlich gibt es auch die unterschiedlichen Fahrerhaus-Benutzungen, denn für die Baustellen oder im Güter-Nahverkehr benutzt der BKF das Fahrerhaus fast nur zum Fahren.
Am
17.05.2018 wurde der Beschluss vom EU-Parlament und Rat die Änderung
der Richtlinie 96/53/EG
hinsichtlich der Frist für die Anwendung der besonderen Vorschriften
über die höchstzulässige Länge von Fahrerhäusern
veröffentlicht, um damit eine verbesserte Aerodynamik und
Energieeffizienz, sowie eine bessere Sicherheit bieten sollen. Es
sollen laut Beschluss damit „Neue
Impulse für Arbeitsplätze, Wachstum und Investitionen“
ermöglicht werden, indem die Hersteller von schweren Nutzfahrzeugen
die Möglichkeit bekommen, Innovationen zu schaffen,
um neue aerodynamischen LKW-Fahrerhäuser mit bis zu zusätzlichen
0,90 cm Länge zu entwickeln. Zusätzlich soll es eine Senkung der
CO2-Emissionen durch Aerodynamik und/oder erhöhter Sicherheit geben.
Es müssen dadurch bessere Sichtverhältnisse für BKF und Sicherheit
anderer Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden, sowie auch
Sicherheit und Komfort „im Fahrerhaus“, vorhanden sein, so dass
aus der Meinung vom BKF das Fahrerhaus mit einer 5,25
m² Fläche auch ein Ruheraum
zur regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit (rWRZ) vorhanden ist.
3.
Digital
Wie
die Digitalisierung im gewerblichen Güterkraftverkehr nun
vorangebracht wird, ist und bleibt zurzeit auch auf der IAA eine
total offene Frage?
Level 4 ist die Zukunfts-Technik mit dem 24/7 vollautonomen Fahren, mit BKF als "Job Sharing" – vor allem wegen der 208 Std.-Einhaltung – in den zust. umfassenden Szenarien im Einsatz. Das Führende L4-System im LKW für autonomes Fahren kann / soll / muss / wird bei allen Nfz-Produzenten das wirtschaftliche „Überleben“ absichern, um das der LKW über GPS oder Galileo navigiert wird, um dauerhaft u. a, mit Radar, Laser, Ultraschall, LiDAR, 4D-Bildradar, 8-Megapixel-Kameras und auch noch die TOP-Autonomie-Steuergeräte, nun das Level 4 abzusichern. Dadurch wird autonomes Fahren im Fernverkehr beim gewerblichen Güterkraftverkehr, sowie beim Transport von Containern, ermöglicht. Vollständige Redundanz von Hardware und Software ist für einen sicheren autonomen Fahrbetrieb vom LKW unabdingbar und sichert auch die Verkehrssicherheit.
Schon im
Jahr
2010
gab es in Deutschland schon eine praktikable automatische Verkehrszeichen-Erkennung,
den Rückwärtsfahr-Assistent, die CMOS-Kamera,
Lidar,
Infrarot,
Radar-,
Ultraschall-Sensorik,
die alles
erfassen konnten und über Bus-Daten die neusten
Fahrer-Assistenz-Systeme miteinander fusionierten. Das mit ADAS
(Advanced Driver Assistance System) vernetzte Platooning-System,
konnte vor 16 Jahren schon mit Sicherheits-Bremsen und Spurhalte-Assistent-Warner,
die LKW-Kolonnen als ganz dicht energiesparend unsichtbar aneinander
gekoppelt automatisch fahren lassen.
Und nun ?
Es haben die vielen NfZ-Hersteller aus Asien fast alles komplett verbessert und auch in die praktische Wirklichkeit im digitalen Alltag umgesetzt, sodass es auch praktikabel benutzbar ist. Viele integrierte
Sensoren und ein relativ keilförmige Design vom Fahrerhaus sollen nun ein extrem
niedrigen Luftwiderstand als vorgeschrieben C-Wert erreichen. Die
integrierten digitalen oder sonstige Sensoren fügen sich nahtlos als
keilförmige Karosserie vom Fahrerhaus ein. Da gab es auf der IAA
sehr futuristische Fahrerhäuser, die ein technisch hochwertiges
Erscheinungsbild abgaben und zugleich einen sehr niedrigen
Luftwiderstandsbeiwert von 0,4 hatten, wobei nicht ein einziger LKW -- außer Scania -- ein echten Ruheraum
vorweisen konnte.
Höre dazu die (KI) Audi Datei: BKF ohne Ruheraum und Digital mit eLKW
Bild 6: CC = Interior
trucks/Pinterest (trans.info 15.08.2018)
Bild 10: CC = Truckers World by MAN
Bild 11: CC = ZF
Bild 12: CC = Technische Uni München












Interessanter Artikel. Einige Aussagen – insbesondere zu den 5,25 m² Ruheraum, den „16 Tagen Freizeit“, Natrium-Ionen-Batterien, Methanol/Wasserstoff und Level 4 – würde ich allerdings nicht als technische bzw. rechtliche Fakten stehen lassen. Hier werden an mehreren Stellen eigene Schlussfolgerungen mit bestehenden Vorschriften oder technischen Gegebenheiten vermischt.
AntwortenLöschenEigene Schlussfolgerungen haben persönlich mit dem Anbau bzw fehlenden Platz zum 5,25 qm Fahrerhaus zu tun, wo das jeweils notwendige für den Antrieb hinter dem Fahrerhaus verbaut wurde
LöschenUnd dennoch enthält der Beitrag vieles, was mehr als Meinung gekennzeichnet gehört, als dass es gesetzlich vorgeschrieben ist. Vieles, was hier aus den genannten Verordnungen abgeleitet wird, lässt sich aus eben jenen Verordnungen nicht herauslesen.
LöschenEinen Anonym Diskutanten werde ich nicht mehr antworten
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